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  • AutorenbildMarion Marquardt

Fiambala und seine magischen Dünen

Wir erkunden Argentiniens Wüstenlandschaft im trockenen Norden
Duna Magica – die perfekte Düne zum Sandboarden
Wüste weit und breit in den Dunas de Tatón

 

Vom Nationalpark Talampaya machen wir uns weiter auf nach Norden und folgen der legendären Ruta 40 – Argentiniens spektakulärster Nationalstraße. Unser nächstes Ziel ist Fiambala beziehungsweise die Wüstenlandschaft, die gleich hinter dem kleinen Städtchen beginnt. Endlich soll auch das Wetter besser werden. Bisher hatten wir ziemlich kalte, bedeckte Tage – ganz entgegen dem Wintertrend in der Gegend. Normalerweise ist es tagsüber sonnig und windstill.

 

In Fiambala machen wir erstmal noch ein paar kleinere Besorgungen, füllen unsere Wassertanks auf etc. Am wichtigsten allerdings: wir brauchen ein Sandboard. Denn das wollen wir unbedingt bei der Duna Magica ausprobieren. Fast vor jeden Haus steht ein Schild, das solche verleiht. Die Kunst ist nur, jemanden zu finden, der da ist, einen nicht abzockt und das Board für mehrere Tage verleiht. Nach etwa 2 Stunden haben wir alles erledigt und es geht endlich los. Die Duna Magica ist etwa 90 m hoch und hat die perfekte Neigung zum Sandboarden – so sagt man. Micha will es als erster versuchen. Wir sehen schon die anderen Leute, die sich dort tummeln. So richtig „drauf“ hat’s keiner. Aber vielleicht können die ja auch nicht snowboarden. So ähnlich müsste es ja gehen. Micha’s erste Versuche sind allerdings nicht gerade filmreif. Alle paar Meter wirft er sich in den Sand, bis schließlich das Board ohne ihn runter fährt. Jetzt bin ich dran. Oben angekommen erklären mir ein paar Lokals, dass man mit viel Schwung fahren muss – ohne Kurven. Mir wird ganz anders, als ich auf dem Board stehe und runter schaue. Und so fahre ich erstmal sitzend J 

 

Natürlich kann ich das nicht so stehen lassen. Bei der zweiten Abfahrt nehme ich all meinen Mut zusammen. Im schlimmsten Fall bin ich halt „paniert“. Und siehe da, es läuft. Und zwar richtig gut. Ich bin so angefixt, dass ich gar nicht mehr aufhören will. Ein mega Spaß.


Dunas Magicas Fiamballa Argentinien Sandboarden
Die Leichtigkeit steht mir ins Gesicht geschrieben

Dunas Magicas Fiamballa Argentinien Sandboarden
Hier eher der verbissene Ansatz

Am nächsten Tag fahren wir tiefer in die Wüste, bis zu einem Ort namens Tatón, wo es gleichnamige Dünen gibt. Dort wollen wir ein paar Tage bleiben. Während die Duna Magica recht frequentiert war, ist hier keine Menschenseele. Bis auf ein paar Arbeiter, die die Straße planieren, treffen wir niemanden. Wir spazieren durch die endlose Dünenlandschaft und entdecken bald ein paar geeignete Dünen zum Sandboarden. Zumindest sieht es so aus. Beide versuchen wir ein paarmal unser Geschick. Läuft aber nicht ganz so gut. Liegt vielleicht auch daran, dass wir kein Wachs mehr haben. So hat unsere Sandboarder Karriere wohl oder übel hier ihr Ende - bis auf Weiteres. Die Landschaft gefällt uns trotzdem so gut, dass wir ein paar Tage bleiben.




 

Und Diego? Diego hat den größten Sandkasten der Welt.


Fiamballa Dunas Magicas Dunas de Taton mit Baby

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